28 März 2011

Was passiert bei einer Kernschmelze?

Was mich sprachlos macht:

ein Video zur Atomkraft, wie wir sie nicht mehr wollen
und die letzten Minuten von Kesennuma,
wo kein Haus der Macht des Wasser standhalten kann...
Bei dem einen Video scheinen wir so trickreich die Energie zu gewinnen, bei dem anderen erscheinen wir so klein und machtlos....
Beides macht uns wohl aus, aber die Macht der Natur sollte uns zur Demut und Bescheidenheit zwingen, schliesslich hiess es schon vor Jahrzehnten:

WIR haben nur diese eine Erde!!!

Hier ein Info- Video zur Kernschmelze



Tsunami- Video Kesennuma

16 März 2011

Schluss jetzt!

Wie schon seit Jahren auch von mir gefordert,
wieder und jetzt:
ABSCHALTEN !

Siehe auch die Antiatomkraftseite "Ausschalten-
Schluss mit der Atomkraft!

(Hier und heute möchte ich einen kleinen Überblick geben über meine wichtigen Fragen zur Zeit:
1. was passiert bei Atomkraft, 2. was hat es mit den Jodtablettenverteilen auf sich, 3. was ist eine Strahlenkrankheit 4. ab welcher
Strahlung wirkt diese 5. was hilft gegen eine Strahlenausbreitung
und was mir noch so einfällt... )



Weil nach Tschernobyl immer noch das Märchen kursiert:
"Unsere Atomkraftwerke sind sicher"

...
und weil gilt:

ES GIBT KEINE SICHERE ATOMKRAFT!

...das liegt schlicht und ergreifend in der physikalischen Logik der Atomenergie:

Was ist Atomkraft?

Atomkraft ist Kernspaltungsenergie: diese induzierte Spaltung ist eine Kettenreaktion in den Reaktoren,

Der Energiegewinn der Spaltung eines Kerns ist groß, rund 200 MeV (zum Vergleich: Der Energiegewinn bei chemischen Reaktionen wie Verbrennung liegt bei etwa 20 eV pro Molekül).

Er tritt hauptsächlich als kinetische Energie der Spaltfragmente auf, zu einem kleineren Teil auch in der Strahlung aus deren radioaktiven Zerfällen.

In Reaktoren werden die Bewegungsenergie der Spaltstücke und die Energie der entstehenden Strahlung durch Stöße mit dem Material der Umgebung in Wärme gewandelt.

Es entstehen Spaltprodukte,

Probleme bekommen wir also z.B. durch die Strahlung der Zerfallsprodukte:

Z.B. Jod:

131I hat eine Halbwertszeit von acht Tagen. Nach der Katastrophe von Tschernobyl stellte 131I in den ersten Tagen das dominierende Radioisotop dar.
Bei rechtzeitiger Vorwarnung kann vor einer befürchteten Exposition ein gewisser Schutz durch die Einnahme von stabilem Iod in der Form von Kalium-Iodid-Tabletten aufgebaut werden.
Der Organismus wird dadurch mit Iod gesättigt und nimmt das radioaktive Iod danach in deutlich geringeren Mengen auf (Iodblockade).

Das heißt, natürlich strahlt das Isotop weiter von aussen, aber in unserer Schilddrüse wird es weniger!!! gespeichert- das soll der Schutz sein!!!!

Also Vorsicht bei Jod-Aufkäufen, es ist kein Heilmittel, leider.
Und nicht zu vergessen: die anderen SPALTPRODUKTE die auch strahlen, werden nicht durch Jodtabletten beeinflusst!!!!


Die Gesamtaktivität des Gemischs der Spaltprodukte geht in den ersten Jahrhunderten noch deutlich zurück, im Wesentlichen bis das in diesem Zeitraum dominierende Isotop 137Cs zerfallen ist. Danach bleibt die Restaktivität (die freilich um Größenordnungen geringer ist als die Aktivität der kürzerlebigen Isotope) über historische Zeiträume (viele Jahrtausende) praktisch unverändert.

Was macht die Strahlung?
Die Kenntnisse über die Auswirkungen energiereicher bzw. ionisierender Strahlung stammen aus de
r epidemiologischen Beobachtung von Patienten, Opfern von Unfällen, aus Tierversuchen, aber auch aus der Untersuchung der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.
Es sind junge Studien, also dürfen die Erkenntnisse noch weiter wachsen und längst nicht alle Gefahren erkannt sein.


Klar ist:
ausser dem akuten Strahlentod
(ab 1000mSv) : (100% Todesrate nach 7 Tagen: über Übelkeit und großer Schwäche folgt eine mehrtägige Phase des Wohlbefindens (Walking-Ghost-Phase). Danach folgt die Sterbephase mit raschem Zelltod im Magen-Darmtrakt, der zu massivem Durchfall, Darmblutungen und Wasserverlust sowie der Störung des Elektrolythaushalts führt. Der Tod tritt mit Fieberdelirien und Koma durch Kreislaufversagen ein.)

ist die Entwicklung von Krebserkrankungen aller Art die Folge einer Strahlenbelastung.

Als Regelung für nichtnatürliche Strahlen (pro Person, Ganzkörperdosis) gilt in Deutschland (laut BfS, 2001):
Die Gesamtbevölkerung darf maximal 1 mSv pro Jahr ausgesetzt sein. Beruflich strahlenexponierte Personen dürfen maximal 20 mSv pro Jahr bzw. 400 mSv pro Lebensarbeitszeit erhalten.

Generell gilt für die Strahlenkrankheit: Je höher die Dosis,

  • desto schwerwiegender sind die Auswirkungen,
  • desto schneller treten die Symptome auf,
  • desto länger dauert die Erholungsphase,
  • desto länger bleibt die Krankheit bestehen und
  • desto geringer werden die Überlebenschancen.

Nach allen Berichten ist zwar unklar, wie es wirklich um das Atomkraftwerk steht, aber gestern war die Strahlenbelastung in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima auf 1000 Millisievert (mSv) pr
o Stunde gestiegen. (1mSv war die max. Jahrenbelastung)

Nach Angaben von Experten kann eine so hohe Strahlung eine Strahlenkrankheit verursachen, die innerhalb von wenigen Wochen zum Tod führt.

Liveticker auf Spiegel.de

Tschernobyl heute:

Das Reaktorgelände ist eine Großbaustelle. Nach der Explosion wurde von den Arbeitern unter Einsatz ihres Lebens eine provisorische Schutzhülle um das Werk errichtet.

Die Sicherung der Ruine ist seitdem die größte Herausforderung, denn niemand kann abschätzen, was bei einem Einbruch passiert. Witterung und Dauerbestrahlung haben die Betonwände mürbe gemacht. Im Inneren des Meilers hat sich ein gefährliches Gemisch aus Asche und Lava angesammelt, das hochradioaktiv verstrahlt ist. Käme es in Kontakt mit Wasser, hätte das kaum kontrollierbare Folgen, das Grundwasser könnte radioaktiv belastet werden.

Was ist ein Sarkopharg?

Seit Jahren gibt es Pläne für eine gigantische Schutzhülle, die über den Unglücksreaktor geschoben werden soll.

Doch die Planungen für den stählernen Sarkophag ziehen sich hin, so komplex ist das Bauvorhaben. Es soll nicht weniger als das größte, bewegliche Gebäude der Welt werden – zudem noch auf radioaktiv verseuchtem Areal errichtet. Statt im Jahr 2007 wird die neue Schutzhülle nun wohl erst 2013 fertiggestellt. Und die Kosten werden sich bis dahin wohl verdoppelt haben.

Das waren Meldungen aus dem Jahr 2010, die neuesten Forderungen sind ein Sarkopharg für

Fukushima .
Nur wer soll den wann bauen???

Die Arbeiter an dem Sarkopharg in Tschernobyl sind zu über 90% bereits elendig verstorben.

wie weiter?
Kämpfen wir alle für einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie!
Schon seit vielen JAhren hat die Atomenergie keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung, erst jetzt scheint das mal bei den Politikern anzukommen.



Ausstieg jetzt!
Unterzeichnen hier:

Abschalten

11 März 2011

I claim, that Coco....




Eine Entdeckung, wie ich finde!
Die Band "I claim Coco" mit der CD "Constant" von
Coco Sumner, berühmte Tochter, doch nix davon!
Weitere tolle Songs:

Ganz oben auf meiner Liste: Summerrain



Konzert im Postbahnhof: 21.03.2011

27 Februar 2011

...als die Tram noch Strassenbahn hiess



Viele werden sich fragen, war es immer so grau und nebelig in Ost- Berlin?
JA, deshalb standen wir auch alle so auf grelle Farben, damit wir uns auf der Strasse erkennen konnten- jetzt gibt es dank der Wende wieder Sonne und wir können auch mal schwarz tragen, ohne gleich angerempelt zu werden.
Hipphipp hurra, alles ist besser, als es gestern war!!!!

24 Februar 2011

Fremd im Prenzlauer Berg


....

Fragen über Fragen und bestimmt keine Antworten:

Was macht eigentlich den Unterschied zwischen Ost- und West-Berliner Boheme aus?

Spannendes Thema, grad wieder aufgewühlt durch die Erinnerung an die Dichter im PrenzlauerBerger Untergrund (Bert Papenfuss und die Prenzlauer Berg Connection, und die „wilden 80´er“ mit Punk und illegalen Party´s) und dem Kreuzberg der Bundeswehr- und später Ostflüchtlinge Sven Regner´s... mit nicht viel Illegalem, aber ebenso wilden Party´s.

Hier spannend die Felder zwischen West-Berliner Musikern und den Ostbands- klar halten wir aus dem Osten uns für viel unverkrampfter und auch ideologisch weniger dogmatisch als die aus dem Westen, aber ist das wahr?

Ist das Tacheles sowas wie das Bethanien im Westen gewesen?

Warum ist Roland Schernikau in den Osten abgehauen, wo er in der West-Boheme doch fester Bestandteil war? Genauso kann man umgekehrt fragen, warum wollten die in der Ost- Boheme berühmten Künstler raus?

Meine Vermutung: fehlende Anerkennung, zumindest nicht von den Richtigen, wollte Schernikau einen authentischen Sozialismus als Schriftsteller suchen, waren die Ostkünstler von den Repressalien der Regierung entnervt.

Der Roman von R-D Precht „Kosmonauten“ beschreibt das Gefühl als Wessi im Ostberlin direkt nach der Mauer anzukommen und den Charme der Stadt als Versteck und Provisorium bis zum Ende zu erleben.

Genau dieses Gefühl- vom Provisorium bis zum Nobelsorium, wenn alles unter dem Po weg gegeben wird -in die Hände der Leute, die bezahlen- haben wir erlebt. Was haben wir gemacht?

Geschimpft, weg gegangen, wiedergekommen, das eigene Leben angefangen und beschlossen nach vorn zu sehen.

Und die Kulissen in unserem Film wandelte sich, wie auf einen Laufbandhintergrund stehen wir nun in einer anderen Stadt und versuchen die Angst zu unterdrücken. Versuchen das komplette Fremdgefühl zu ignorieren und weiterhin zu behaupten, wir sind hier die „Altangestammten“ und gehören hierher, obwohl wir es längst nicht mehr spüren und jede alte Ecke , die geliebt und bekannt war umgebaut ist. Nix Vertrautes mehr da. Und diese Wahrheit wissen wir, aber was können wir machen? Einen fremden Ort neu erobern? Aber das versuchen wir ja auch hier an unserem „alten“ Ort.

Wir versuchen auf keinen Fall „Jammer- Ossi´s“ zu sein, um den Preis des Wegsehens und des Verstellens. Und trotzdem:

Gentrification- Non!!!

Ich bin einfach wenig Worte bei Dienstleistungen gewohnt, aber alle hier wollen nun mehrere Worte hören und ich versuche viel zu lächeln, in der Stadt, in der wir nie außerhalb der Wohnung viel lächeln mussten... Wieviel Fremdheit ist gesund?

JA, wir sind fremd. Aber ich werde es weiter ignorieren, solange es geht.

17 Februar 2011

Es kann nur eines geben....


Schutzes vor atherothrombotischen Gefäßverschlüssen !!!


Mein Motto der nächsten Wochen ;-)

Also:

von 10-18 Uhr gehöre ich weiterhin der Medizin,

hier gilt es Disziplin zu üben und mich:

nur

1) in Mittagspausen

2) beim Sport

3) am Abend- unbedingt!

4) mit Emails/SMS

abzulenken.

Streng verboten:

  1. Anrufen!
  2. Vorbeikommen- ohne Absprache-
  3. Haus in Flammen setzen,
  4. Fremde Besucher mitbringen
  5. Notfälle vortäuschen!

Ab 18 Uhr bin ich frei verfügbar und wie immer für jeden Mist zu haben ;-)


11 Februar 2011

Es steht an jeder Wand ;-)

Danke Torsten!