13 April 2007

Wir wollen nicht länger warten

NICHT ALLEIN
(M/T: Urlaub)

Möchtest Du Dich ändern? Fehlt Dir dazu der Mut?
Weil es Dir nicht wirklich schlecht geht, nur leider auch nicht gut.
Wartest Du schon lange auf den großen Augenblick?
Fühlst Du Dich betrogen? Willst Du Dein Geld zurück?
Du hast so viele Träume, doch Du denkst, es wär zu spät.
und Du glaubst, Du bist der Einzige, dem es so geht.

Du bist nicht allein (ohoho).
Du bist nicht allein (ohoho).
Wir sind Legionen und wir werden bei Dir sein.
Du bist nicht allein (ohoho).
Du bist nicht allein (ohoho).
Wir sind Millionen und wir werden noch mehr sein.

Fragst Du Dich nicht manchmal: Was wär gewesen, wenn...?
Möchtest Du Dein Leben noch mal von vorn beginnen?
Du denkst, die Anderen wären glücklich, weil Du sie nie weinen siehst,
und Du glaubst, Du wärst der Einzige, den sie jemals vertrieben haben,
aus dem Paradies.

Du bist nicht allein (ohoho).
Du bist nicht allein (ohoho).
Wir sind Legionen und wir werden bei Dir sein.
Du bist nicht allein (ohoho).
Du bist nicht allein (ohoho).
Wir sind Millionen und wir werden noch mehr sein.

Sein oder Nichtsein ist die Frage, die sich stellt,
und die Angst zu versagen ist der Alptraum,
der uns alle seit 2000 Jahren quält.

Wärst Du gern erfolgreich? Wärst Du gerne schön,
und würd' es Dir gefallen, im Mittelpunkt zu stehen?
Möchtest Du gern zeigen, was alles in Dir steckt?
Wärst Du gerne glücklich. Wärst Du gern perfekt?
Wir wolln nicht länger warten, wir haben es so satt.


Wo sind all die schönen Dinge, die die Werbung jedem einzelnen,
von uns versprochen hat?

Du bist nicht allein (ohoho).
Nicht allein (ohoho).
Wir sind Legionen und wir werden bei Dir sein.
Du bist nicht allein (ohoho).
Nicht allein (ohoho).
Wir sind Millionen und wir werden noch mehr sein.

(vom Album "Geräusch")

12 April 2007

Kurt Vonnegut


"Es wird jede Anstrengung unternommen, damit jeder Mensch das Gefühl hat, schmerzlich vermißt zu werden, wenn er oder sie mal nicht mehr unter uns weilt. "
Kurt Vonnegut in "Zeitbeben"

Mir fällt es schwer meine Trauer in Worte zu fassen, mir hat er jedenfalls viel Freude geschenkt!

Unvergesslich: "Breakfast for champions", politisch und absurd: "Schlachthof N° 5". Und viele tolle Bücher mehr. Meinen Humor hat er immer getroffen.
Vielen Dank Kurt!

01 April 2007

Frühling

Aber alle tun´s doch, ich will auch mal:
ein Frühlingsgedicht! Von mir (in nur 10 Minuten)!


Noch ein Frühlingsgedicht

Vögel? Sind’s scheint’s lauter jetzt
Luft? Nun wohl meist flauer:
Blumen? Ja sie blühen versetzt:
Ob Wald ob Wiese oder Mauer.

Farben? Gelb und noch mehr Grün:
Vielleicht liegt hier viel Wahrheit drin.
















Bin ich wacher? (-Morgens nicht!)
Abends mehr auf Lauer?
Sicher ist man da ja nicht-
(Schatz: werd jetzt nicht sauer!)

Frühling macht die Seele bang:
Was hab ich gemacht so lang?
Was soll werden dieses Jahr?
Weiter altern oder was?
Fühl ich mich schon dem Tode nah-
Also jetzt hört der auf, der Spaß!

Her mit Vögelchen, her mit Blümchen,
her auch mit dem Veilchenduft!
Will nun wieder „Action“ riechen,
tu ab jetzt mal ausgebufft!

Depression ab in den Herbst
- nun wird losgelegt,
habe meine Gefahrgelüste
viel zu lang geheim gehegt.


13 Februar 2007

Berlinale- Fieber

Februar in Berlin:
bis spät in die Nacht sind viele Fremdsprache auf der Strasse zu hören, alle tragen dieselben Tasche und fragen oft nach dem Weg.
Das Glitzern der Augen beweist: Sie alle kommen zur Berlinale 2007!
Trotz Blitzeis und Regenströmen, auch Schneegestöber wird der Weg in die vielen Kinos gefunden.



Kinofilme den ganzen Tag, wie herrlich! Viele nehmen sich extra frei, ich versuche es irgendwie neben der Arbeit zu schaffen. Das Tollste ist natürlich das direkte Gespräch danach mit Regisseuren, Schauspieler und anderen Mitwirkenden. "Warum mußte der Held am Ende sterben?" Endlich gibt´s eine Antwort!


Der Karten- Krieg (oder wie krieg ich eine Karte): dieses Jahr sind die Schlangen vor den Schaltern am Potsdamer- Platz erstaunlich zivil. Also es geht.
Auch gut für Arbeitstätige: Internet- Bestellungen. Die kosten zwar mehr, aber man kann dann auch planen und die sind dann da zum Abholen. Wichtige Voraussetzung: eine gültige Kredit- Karte.

Für Neulinge: die Filme sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt und nur ein geringer Teil läuft im Wettbewerb. Diese Filme sind meist größere Produktionen und auch bald in den normalen Kinos zu finden, ausser die der kleineren Länder. Diese sind dann lohnend ins eigene Programm aufzunehmen.

Aber klar sind die großen Filme am schnellsten ausverkauft: Matt Damen oder Jennifer Lopez zu sehen ist ja auch ein guter Grund, finde ich.

Andere Sektionen sind: Panorama, Forum, Kinder (Generation), Special, Hommage, Perspektive etc...
Auch neu dieses Jahr: kulinarisches Kino: Essen beim Film sehen: wie zuhause, bloß teurer. Is ja gemein: dafür kocht zuhause kein Sterne- Koch und die Filme sind ja auch neu.

Jetzt zu der eigentlichen persönlichen Rubik: welche Filme habe ich gesehen und wie haben die mir gefallen?!

Wie man sein Leben kocht: Doris Dörrie Deutschland
Ein ganz und gar nicht ausgeglichener Zen-Koch legt Teig in exakte Falten und will dieses auch von seinen Zen-Schülern. Der Zen Meister Ed Brown erzählt vom Klosterleben und dem Bewahren und Zubereiten von Lebensmitteln. Wertvoll ist dabei für mich der Aspekt des Selbstkochens, auch der die Lebensmittel zu schätzen.

Meditativ die Wand anzustarren ist mir dafür aber schon wieder zu viel "Stillstand". Und wenn in Californien die Gemüsesorten mit Blut- und Knochenmehl gedüngt wird, mag das ja ausgeübte Toleranz sein, aber mir trotzdem viel zu ecklig- sowas kommt mir nicht auf den Tisch!





Sonst ist der Film sehr erheiternd und macht Lust auf Brotbacken- aber bitte ohne exakte 1/4 Drehung vertikal! Vielen Dank Doris.

TEKKONKINKREET (Japan, 2006, 111 min)
Eine Animé- Film von einem Ami in Japan nach einem bekannten Manga gemacht.

Die große Stadt ist das Spielfeld der Kinderbande "Cats", diese können fast fliegen und bestehen aus Black and White, zwei elternlosen Kids. Sie leben in einem alten Auto und träumen vom Leben am Ozean. Verschiedene fiese Erwachsenen- Banden wollen auch Chefs der Stadt werden und da sind die Kinder im Weg. Viele blutige Kämpfe werden bestritten. Währenddessen sind die Kinder unter sich zwei Träumer mit phantastischen Welten (viele verschiedene Trickstile werden hier benutzt).

Sehr Farbenprächtig und sehr opulente Musik (von: PLAID) machen den allerdings sehr blutrünstigen Film zum Erlebnis. Als die Kinder getrennt werden wird der eh sehr gewaltätige Black noch mehr zum wilden Tier, das gnadenlos Gangster abschlachtet. Schliesslich dreht sich das Bild, der Obergangster wird menschlich und muß trotzdem oder deswegen sterben und das Kind Black ist auf dem Weg zum komplett wahnsinnigen Mord- Monster, während White (der naive aber vorausahnende Weise) alles mitspürt und ebenfalls einen Wahnsinns- Anfall erleidet. Zu guter Letzt retten White den Freund und der Traum wird wahr, die Gangster morden sich gegenseitig.
Insgesamt ein schwer verdaulicher Film, in dem man oft rausrennen möchte, der aber in der Technik und den Ideen fesselt und Begeisterung erzeugt. Sicher nicht für unter 14 Jahren zu empfehlen!



02 Februar 2007

Drei Eichen

Kurzurlaub in Drei Eichen,


unerwartet ein schöner Winterurlaub
mit Pferd und Ziege im verschneiten Winterwald.

Drei Eichen ist ein alter Forsthof am Europaradweg mit verschiedenen Häusern (neu und alt und auch Wohnwagen) an einem Pfuhl und mitten im Wald. Hier werden alternative Lebensformen und ökologische Ideen gelebt (von den Dauerbewohnern, die aber trotzdem sehr nett sind ;-).

Hier kann man schnell und unkompliziert mit Freunden auch komfortabel unterkommen. Das einzige Achtung:
es gibt überwiegend Doppelstockbetten, aus dem Alter bin ich aber nun tatsächlich schon raus.
Die Einzelliege war also die bessere Entscheidung.

Mit vielen Spaziergängen an der frischen Luft und diversen Schneeballschlachten (fiese Angriffe im Dunkeln!)
erbrachten wir die Zeit in der märkischen Schweiz rund um Buckow.



Schöne Blicke über vereiste und nichtvereiste Seen.


Aber alle noch nicht bereit für eine kleine Party Schlittschuhe, dieses Wissen hätte unser Gepäck verringert!


Aber die Sehnsucht war groß,
wie die traurigen Blicke auf den Klobichsee (gänzlich unbeeist) beweisen.


Abends gemeinsam kochen (RoteLinsen-Spinat-Bohnen- war erstaunlich lecker-
Dank an Carola und Stephan, sowie all times best: Spaghetti mit rot und weiß) und Spiele (besonders dynamische Ligretto-Runden: Revange wird noch verlangt Carola!)
hielten alle (meistens) bei Laune.


Ausserdem war noch Zeit für einen Schneemann, da war der Schnee aber schon sehr pappig und- es tut mir leid Freunde-



aber es wurde der häßlichste Schneemann, den ich bisher gesehen habe!

Und ehrlich gesagt, geschmeckt hat der auch nicht, wie Christoph hier testen wollte.

Aber dafür konnte der Arme nichts, sein Bruder wird hoffentlich in diesem Jahr auch noch entstehen und bessere Qualitäten zeigen (das ging an Dich, lieber Wetter- Gott!).

29 Januar 2007

Weihnachten 2006

Wie immer viel zu kurz!! Mehr Ruhe und Besinnung wär` schön gewesen.


Aber viele Dinge mussten gleichzeitig in der kurzen Zeit erlebt und viele Freunde getroffen werden!

Also auf die lange Fahrt und die Geschenke nicht vergessen.





Diesmal sollte es natürlich wieder etwas super Besonderes sein und klar, daß der versprochene 3-5 Tage Versand 14 Tage brauchte...
Aber was soll das meckern, pünktlich am 24.12. mittags (!!) lag das in stundenlanger Nachtarbeit (14 Tage vor Weihnachten!) angefertigte Geschenk im Briefkasten.

Inzwischen ist der Angstschweiss zum Glück wieder getrocknet und die unpassenden Geschenke sind auch längst weiterverschenkt (War nur ein Scherz: Deins nicht Omi- Versprochen!)


Im Süden liegt statt Schnee viel viel Eis und es weht ein kalter Wind.








Die eisbeschichtete Landschaft ist schon fast Skulpturenpark,


alles knirscht im Wind und sieht sehr eigentümlich aus.














Im Kreise der Lieben, eigentlich nur sinnbildlich unterm Weihnachtsbaum.

Aber definitiv am Kamin!








Im Vordergrund die süßen Überraschungen!


Nochmal vielen Dank an die fleissigen Bäcker (Sarah, Tom, Jette, Dirk)










und an die fleissigen Vertilger (ganz besonders hervorzuheben: Anika und Sebastian)!






Das schmeckt gut!









Lustige Stunden im Freundeskreis, sonst weit über die Länder verstreut, und wieder einige neue Bekanntschaften dabei!



Auch besondere Leidenschaften wurden verkündet (einiges hätte ich nie geglaubt!),

neue Familienmitglieder bestaunt und neue Berufungen entdeckt.









Insgesamt also ein turbulentes Weihnachtsfest!





In Brandenburg ging es wieder deftiger zu mit hochprozentiger Feuerzangenbowle

(eigentlich sollte der 40% Rum verbrennen und nicht reingegossen werden, Papa!).


Auch diese Alkoholvergiftung wurde überlebt!



Der kinderfreundlichere Nachgang führte nach Brandenburg,
in die Schorfheide:



Hier ein Foto unter Ziegen!











Besonderer Höhepunkt: Stefans Mützencreation (Joop ist sicher neidisch bei soviel Mut zur Fashion!)















und die Seilbahn - mit ihren Tücken.
















Special guest diese Jahr: Lindi.

18 Januar 2007

In freier Luft



Über den Wolken…


Nein, ich konnte mich nicht zum Sprung durchringen.
Aber ich war live dabei!
Mut bewiesen dafür Stephan, Stefan und Ralph.










Diese sprangen in den dunklen Strausberger Himmel und landeten auch wieder gut auf den 4 Buchstaben.










Gerüchteweise hat eine Portion Schiss nicht gefehlt, aber da wird mit den Jahren sicherlich Gras drüber wachsen…


Das Mini- Flugzeug (Cesna) hat bei mir nun auch nicht unbedingt zur Vertrauensbildung beigetragen, aber die Jungs hatten ja zum Glück Fallschirme dabei...